Freiheitlicher Österreichischer Lehrerverband
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Andreas-Unterberger.at:

Waterloo für Gesamtschul- und Gender-Agitatoren

Das Heinisch-Hosek-Ministerium hat sich ein halbes Jahr bemüht, die Ergebnisse der Zentralmatura geheim zu halten. Jetzt weiß man, warum. Denn für die Hauptintentionen der rotgrünen Bildungspolitik sind die Ergebnisse blamabel. Ausgerechnet der frühere Chef des Ministerium-eigenen bifie-Instituts Günter Haider hat jetzt konkrete Zahlen veröffentlicht. Er ist vom einstigen Gesamtschul-Propagandisten zum Kritiker des Ministeriums mutiert und nicht mehr Teil des Schweige- und Beschönigungskartells. Die Zentralmatura-Ergebnisse bedeuten vor allem ein absolutes Waterloo für die Gesamtschul-Propaganda. Denn die vierjährigen Oberstufenrealgymnasien (Borg), die in aller Regel auf Gesamt- und Hauptschulen aufbauen, haben im Vergleich zu den achtjährigen AHS „zum Teil verheerende Ergebnisse“ geliefert. So Haider wörtlich im „Standard“ (wobei er allerdings die Gesamtschulthematik vorsichtig umschifft). Weiterlesen auf www.andreas-unterberger.at
2. 2. 2016
Christine Baumgartner:

Deutsch als Pausensprache

In mehreren Bundesländern wird in letzter Zeit Deutsch auch als Pausensprache gefordert. Zwar lässt sich das nicht leicht kontrollieren, aber ist das notwendig? Nichts hilft mehr, eine neue Sprache zu erlernen, als wenn ausschließlich in dieser Sprache kommuniziert wird. Auslandsaufenthalte zeigen das deutlich seit Jahrzehnten, es ist keine neue Erkenntnis. Was soll also daran diskriminierend sein? Unsere Zuwanderer wollen bei uns bleiben und sollen sich integrieren. So ist das schnellstmögliche Erlernen der für sie neuen Sprache ein Muss. Schließlich ist es ein selbstverständliches Zeichen der Höflichkeit, dass man in der Sprache spricht, in der man auch von allen verstanden wird!
6. 2. 2016
FPÖ-Walter Rosenkranz:

Heinisch-Hosek-Interview in der „Pressestunde“:

ein „bunter Strauß an Floskeln und Überschriften“

„Wir schaffen das“ ist von Wirklichkeit bereits eingeholt

Als einen „bunten Strauß an Floskeln und Überschriften“ bezeichnet FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz das Interview mit Bildungsministerin Heinisch-Hosek in der heutigen ORF-Pressestunde. „Die Bildungsreform droht nicht zu scheitern, sondern etwas, das den Namen ‚Reform‘ verdient, hat es nie gegeben. Manche Punkte hätten ja schon längst umgesetzt werden können und andere sind in dem Papier so unklar formuliert gewesen, dass einfach jede Regierungspartei herausgelesen hat, was sie wollte“, äußert Rosenkranz hierzu seine Sicht der Dinge. Zynisch sei es, wenn die Ministerin meine, dass Lehrer seitens der Schulbehörden nichts zu befürchten hätten, wenn sie über eine Überforderung im Zusammenhang mit Flüchtlingskindern in den Schulen klagten. Wie die SPÖ mit Kritikern umgehe, könne man ja auch in anderen Bereichen, etwa dem Spitalswesen oder Journalismus, sehen. Ehrlich empfinde Rosenkranz hingegen das Eingeständnis der Ministerin, dass die SPÖ seit den 60er Jahren versuche, das Bildungssystem zu verändern: „Seit damals hat man in der SPÖ ja auch die eigenen Bildungskonzepte weder hinterfragt, noch verändert, sonst wüsste man, dass Gesamtschulen wie die Neue Mittelschule nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Bildungspolitik der SPÖ bedeutet einen Griff in die Mottenkiste.“ Hinsichtlich der 15 %-Modellregionen erteilt der FPÖ-Bildungssprecher jeglichen Gesamtschulvisionen eine klare Abfuhr: „Die wird es mit der FPÖ nicht geben, weder zu 15 %, noch weniger oder gar mehr.“ Rosenkranz‘ Fazit: „Sämtliche Vorschläge, die aus dem Elfenbeinturm am Minoritenplatz kommen, scheitern an der Praxis.“
28.02.2016
Dr. Josef Pasteiner

Linke Traumschulen ohne Noten und Sitzenbleiben?

Von Josef Pasteiner

Als bekannt wurde, dass in einer N.Ö.-Volkschule acht Schüler die 3. Klasse wiederholen, davon jedoch vier mit der Jahresnote genügend in Deutsch freiwillig, zeigte dies rasch Folgen. In einem Entwurf des Bildungsministeriums zur Schulreform heißt es: „Moderne Pädagogik darf ein Wiederholen von Schulstufen in diesem Altersbereich nicht zulassen.“ Nur in Ausnahmefällen sei es möglich, dass Kinder freiwillig eine Schulstufe wiederholen, was aber „äußerst restriktiv“ zu handhaben sei. Schützenhilfe bekam Heinisch-Hosek dafür sofort vom OECD-„Bildungsexperten“ Andreas Schleicher, der folgenden Unsinn behauptete: „Klassenwiederholungen in früheren Schuljahren machen es wahrscheinlicher, dass Schüler später schlechte Leistungen erbringen. Sitzenbleiben sei deshalb ein Risikofaktor für Leistungsschwache. Wer eine Klasse wiederholt, habe im Vergleich zu anderen Schülern das 6,4-fache Risiko auf eine Einordnung als Leistungsschwacher.“ Dabei hat er aber „vergessen“, dass sich unter „Sitzenbleibern“ logischerweise deutlich mehr Leistungsschwache befinden! Auch der Professor für Bildungswissenschaften an der UNI-Wien, Stefan Hopmann, entblödete sich nicht zu behaupten, dass repetieren schädlich sei. Das habe damit zu tun, dass das „Selbstbild“ beschädigt werde und die Lernmotivation sinkt. In welchem Ausmaß das erhöhte Risiko zu den Leistungsschwachen zu zählen, auf die Negativwirkung des Sitzenbleibens zurückzuführen ist, lasse sich aber nicht beurteilen, so Hopmann. Dazu müssten Schüler länger beobachtet werden. Auch die OECD schränkt ein, dass kein kausaler Rückschluss aus dieser Analyse gezogen werden kann. Die langjährigen Erfahrungen der aktiven Pädagogen sehen jedoch anders aus. Meistens verbessern sich Schüler deutlich, wenn sie ein Jahr wiederholt haben und ein Entwicklungsrückstand so aufgeholt wurde. Früher war es selbstverständlich, dass ein Schüler, der nach einem Jahr Volkschule noch nicht ausreichend Lesen und Schreiben konnte, die 1. Klasse wiederholen musste! Es ist nämlich klar, dass ohne diese Fertigkeiten, die man in der 1. Klasse Volkschule lernt, ein weiterführender Unterricht nicht möglich ist! Dies wird an vielen Schulen aber bereits intensiv missachtet! Weiterlesen hier:
3.03.2016
Rosenkranz

FPÖ-Bildungssprecher Walter Rosenkranz für Verschiebung der "Neuen Oberstufe"

Hilferuf der AHS-Administratoren sollte nicht ignoriert werden

"Viele Lehrer wenden sich an mich, die mir von der mangelhaften Vorbereitung des Bildungsministeriums in Bezug auf die flächendeckende Einführung der Neuen Oberstufe (NOST) berichten", sieht FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz die nächste Pleiten-Pech-und- Pannen-Serie auf Ministerin Heinisch-Hosek zurasen. So sei mit dem Schülerverwaltungsprogramm SOKRATES diese Einführung offenbar zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. "Immer wieder gibt es auch Beschwerden über dieses Programm, es ist zu umständlich zu bedienen und bei neuen Anforderungen schwer adaptierbar. Ich werde deshalb die Probleme mit einer parlamentarischen Anfrage ergründen und rauszufinden versuchen, wie sie gelöst werden könnten", kündigt Rosenkranz an und schließt: "Die nun von der Arbeitsgemeinschaft der Wiener AHS-Administratoren veröffentlichte Resolution, in der eine Verschiebung der NOST-Einführung gefordert wird, erscheint mir jedenfalls dringend geboten. Dieser Hilferuf der AHS-Administratoren sollte nicht ignoriert werden!"
4.03.2016
Pasteiner

Unangenehme Schulfakten

Knapp 11% der in Österreich 2012 PISA-getesteten 15 und 16 jährigen Schüler, das sind 9500, zählen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften, also zur Risikogruppe der Versager. Sie sind so schwach, dass sie sich „in einer modernen Gesellschaft nicht vollständig zurechtfinden“, sagt der „OECD-Bildungsexperte“ Andreas Schleicher. Besonders arg ist: 20% können kaum lesen. Schlecht schneiden im Durchschnitt die Schüler mit Migrationshintergrund ab. Dabei liegt Österreich noch leicht besser als der OECD-Durchschnitt von 11,6%. Auch Deutschland (8,8%) und die Schweiz (7,5%) haben Probleme, im Gegensatz zu den „migrantenarmen“ Staaten Estland, Polen usw. Die Länder mit Gesamtschulsystemen wie USA (12,2%), Schweden (15%), Slowakei (19%), Bulgarien und Rumänien (über 25%) schneiden besonders schlecht ab. Am besten sind dagegen die ostasiatischen Staaten Südkorea, Japan, China usw. Dort gibt es an den Schulen ein beinhartes Paukersystem mit gnadenlosem Durchfallen und zusätzlichem intensiven Nachhilfeunterricht, aber auch keine kulturfremden Immigranten. In meiner langjährigen pädagogischen Praxis konnte ich feststellen, wie leistungsstark, aber auch human, unser differenziertes Schulsystem einst war und dass repetieren fast durchwegs zu Leistungsverbesserungen führte! Wenn Schleicher meint, dass Durchfallen schlecht ist, so sei darauf verwiesen, dass es dieses auch bei Führerscheinprüfungen offensichtlich erfolgreich gibt. OStR Prof. Mag. Dr. Josef Pasteiner
12.02.2016
Dr. Wolfgang Caspart:

BILDUNG VON PLATON ÜBER HUMBOLDT BIS HEUTE

Zu Recht meinte der bekannte Mathematiker und Philosoph Whitehead (1929, Teil II, Kapitel 1, Abschnitt 1, Seite 91), dass die europäische Philosophie „aus einer Reihe von Fußnoten zu Platon besteht“. Platon selbst verbreitete sich in erster Linie ethisch, wissenschaftstheoretisch und politisch. Seine Schule, die berühmte Athener „Akademie“, setzte sein Werk fort und vertiefte es. An seinem Idealismus arbeitet sich auch sein Gegenpart, der Materialismus, bis heute ab. Über Augustinus, der den Platonismus „taufte“, fand der griechische Idealismus seinen Eingang in das Christentum. Schon das Bildungswesen der Antike war privat. Darauf folgten im Mittelalter die Klosterschulen und seit der Renaissance die sogenannten Lateinschulen. Bildungsbeflissene besuchten sie bis etwa zum 16. Lebensjahr, woran sich die Universität anschloss. Hier begann das Studium an der Artistenfakultät in den Sieben Freien Künsten (Septem Artes Liberales). Diese waren gegliedert in Grammatik, Rhetorik und Dialektik bzw. Logik, abgeschlossen mit dem Baccalaureat, und Arithmetik, Geometrie, Astronomie und Musik, abgeschlossen mit dem Magisterium. Darauf folgte das Studium an einer der drei „höheren Fakultäten“ (Theologie, Jurisprudenz, Medizin). Diesen hoch interessanten Artikel fertig lesen:
11.03.2016
Rosenkranz

Schwedens Abstieg bei PISA bestätigt FPÖ-Linie

Deutschförderklassen für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache für alle das Beste

Seine bildungspolitische Linie bestätigt sieht FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz durch eine schwedische Studie: "Laut der Tageszeitung 'Die Welt' vom 14. März 2016 haben schwedische Behörden einen signifikanten Zusammenhang zwischen einem Anstieg an Zuwanderern mit nicht schwedischer Muttersprache und einem Abstieg Schwedens bei den PISA-Studien herausgefunden. 'In vielen Schulen werden die Kinder zusammen mit Einheimischen unterrichtet, was laut Behörden zu Problemen führt', heißt es da wortwörtlich." Auch weitere erschreckende Befunde liefere die Studie zutage, so habe ein Anstieg der Schüler mit nicht schwedischer Muttersprache von 14 auf 22 Prozent dazu geführt, dass in Schweden mittlerweile jeder zweite dieser Schüler scheitere und die Schullaufbahn vorzeitig abbreche. "Die Forderung der FPÖ nach eigenen Deutschklassen für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache ist daher goldrichtig", folgert Rosenkranz. "Auch wenn es linke Ideologen und Pädagogen nicht wahrhaben wollen, aber ein Sprachunterricht, der sich nur auf die Unterrichtszeit beschränkt, reicht nicht aus", so Rosenkranz weiter. "Ich empfehle auch Ministerin Heinisch-Hosek sich damit auseinanderzusetzen, bevor wir in Österreich denselben Fehler machen wie die Schweden. Unsere Kinder sind keine Versuchskaninchen für linke Experimente!"
17.03.2016